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Freitag, 01.09.2006

unser Reisebericht beginnt in diesem Jahr nicht wie gewohnt bei uns zuhause, sondern in London.
Drei Tage haben wir in dieser pulsierenden Metropole verbracht und das schillernde Flair der Stadt, mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und Bewohnern, in uns aufgesogen. Nun war es Zeit zum Abschiednehmen. Doch es ging ja weiter nach Irland und so fiel der Abschied nicht wirklich schwer.


Tower Bridge in London

Mit der Tube fuhren wir gegen 22:00 Uhr raus nach Heathrow Airport und stiegen an der Haltestelle
„Terminal 1,2,3“ aus von wo der Weg ins Terminal 1 schnell gefunden war. Ein längerer Fußmarsch ist es aber dennoch. Das Terminal ist eine riesige Halle mit grellen Scheinwerfern, kaum Sitzmöglichkeiten und unzähligen Check-In Schaltern. Es sah nicht wirklich danach aus als würde sich hier ein Plätzchen zum Schlafen finden.

Doch wir würden dennoch fündig. Fährt man mit dem kleinen Fahrstuhl am Ende des Terminals eine Ebene höher findet man eine Reihe Bistros und Cafes. Die meisten hatten um diese Zeit bereits geschlossen. Dadurch gab es einige freie Flächen wo sonst Stühle standen, die jetzt aber zusammengestellt waren. Hier konnten wir unsere Isomatten ausbreiten.


Nachtlager am Flughafen Heathrow

Hier war es einiges ruhiger und auch einen Hauch dämmriger als unten. An viel Schlaf war dennoch nicht zu denken. Immer wieder wurden wir von den typischen Geräuschen von Flughäfen wie Lautsprecherdurchsagen, klappernde Kofferwagen, schwatzende Fluggäste usw. geweckt.

Um zwei Uhr wurde dann auch noch ein Alarm ausgelöst. Ein ohrenbetäubendes Gejaule riss uns schlagartig aus dem Schlaf um dann minutenlang anzuhalten. Für einen Moment wurden wir schon etwas nervös, aber nachdem weder Polizei das Terminal stürmte, noch irgendwo Rauch zu sehen war wurde uns schnell klar, dass es sich nur um einen Fehlalarm handeln konnte.

Stephanie konnte danach wohl gar nicht mehr schlafen während ich noch einmal in eine Art Halbschlaf verfiel, aus dem ich, im unbestimmten Rhythmus nächtlicher Flughafengeräusche, immer wieder hoch schreckte. Entsprechend übermüdet ging es am nächsten Morgen zum Check-In. Was tut man nicht alles für einen günstigen Flug?

 

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